.:: Informationen zur Bedeutung der Rolandstatuen

Der Roland ist meist ein überlebensgroßes Standbild, eines Ritters mit bloßem Schwert, auf Markt- oder Hauptplätzen vieler Städte.

Die Standbilder bestanden früher vorwiegend aus Holz und nur wenige aus Stein. Roland der Gemeinde Plötzky und der Stadt Magdeburg Neuere Statuen und Neuaufstellungen bestehen vorwiegend aus Sandstein. Aus der damaligen Zeit sind nur sehr wenige Holzrolande erhalten.

Häufig sind die Statuen im nord- und ostdeutschen Raum (siehe Rolandstandorte) zu finden.

Im Mittelalter wurden Rolande als Zeichen bürgerlicher Freiheit in vielen Städten aufgestellt. Sie verkörperten das Sinnbild der Eigenständigkeit einer Stadt mit Marktrecht und eigener Gerichtsbarkeit.
Die Figur des Roland hatte im Mittelalter den Status eines Volkshelden. Bekannt wurde er durch das Rolandlied.

Andere Errichtungsgründe konnten ebenfalls eine Rolle spielen.

Später wurde der Roland auch als Gegensymbol zur kirchlichen Herrschaft genutzt. Die ältesten Figuren des Rolands, vor allem in Südeuropa, hatten hingegen einen starken christlichen Bezug und standen hauptsächlich dort, wo das sächsische Recht galt.



 
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